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Saturday, November 10, 2012

asymmetric knit-crochet top / asymmetrisches strick-häkel top

... sometimes i also knit - or crochet.

the top is made with seta tweed from lang (75% silk, 25% cotton) in olive with a 3.5 knitting and crochet needle.

first i knitted a swatch out of one skin, washed and dryed it.
then i drew a grid with the right measures in a cad and plotted this out. to this i added the planned neckline and my knitting chart was born.

or so i thought, but the behaviour of my swatch and knitting with only a few stitches wasn't the same.

i began with a provisional cast on on the right shoulder and knitted the front piece down to the armpit. then i removed the cast on scrap yarn and did the same with the back piece. i excluded the left shoulder because this part should be completed with some free form crochet.
adding some stiches under the armpit i joined the knit to a ring and knitted until the planed waist decrease should began. then i putted the stiches to a scrap yarn, washed it, dried it and tried it on. it was looking absolutely horrible!
after my first disappointment i decided to take it as a new gauge swatch and restarted the project.
the second effort was succeeding. i tried to give the top some waist fit with some decreases and increases. at the bottom end i added some seed stitch.
armhole and neckline i stabilized with single crochet.

then i began with the free form crochet - i crocheted and unraveled and crocheted and unraveled and crocheted and ...

ultimately happy after many different attempts i sewed the crochet part to the knitted one with some ordinary sewing thread.

i'm pretty satisfied with the result and the yarn has really a soft handle.

seta tweed top






































... eigentlich versuche ich mich nicht nur am nähen.

verstrickt habe ich die seta tweed von lang (75% seide, 25% baumwolle) in olive mit der nadeldicke 3 1/2, Häkelnadel ebenfalls 3 1/2.

als erstes habe ich eine grosszügigere maschenprobe gemacht und gewaschen.
anschliessend habe ich in einem zeichnungsprogramm am computer in der richtigen grösse ein raster aufgezeichnet und ausgeplottet. darauf habe ich dann nach meinen wünschen den ausschnittverlauf eingezeichnet und habe so mein zählmuster zum abstrichen erhalten.

zumindest habe ich mir das so gedacht! aber irgendwie verhält sich gestricktes nicht gleich, wenn es nur über ein paar wenige maschen gestrickt wird, als am grösseren stück.

ich habe oben auf der rechten Schulter mit einem hilfsanschlag begonnen und erst das vorderteil bis unter die achsel gestrickt. anschliessend habe ich den hilfsanschlag entfernt und das rückenteil ebenfalls bis unter die achsel fertiggemacht. den linken schulterteil habe ich dabei weggelassen, weil ich diesen mit häkeleinsätzen ergänzen wollte.
beim zur runde schliessen habe ich noch je ein paar maschen unter den achseln zugenommen. ich habe dann soweit gestrickt, bis ich bei den geplanten abnahmen für eine taillierung angelangt bin und leider erst dann das ganze auf einen hilfsfaden gezogen, gewaschen und anprobiert. es sah schlichtweg erbärmlich aus! aber nach meiner ersten enttäuschung habe ich das ganze dann als neue maschenprobe angesehen und nochmals auf's neue begonnen.

beim zweiten versuch hat es schliesslich doch noch geklappt. in der taille habe ich mit ab- und zunahmen versucht, dem ganzen ein bisschen form zu geben.
als unteren abschluss habe ich einige reihen im perlmuster gestrickt.
an die anderen ausschnittkanten habe ich eine reihe festen maschen gehäkelt um dem ganzen etwas halt zu geben.

anschließend habe ich einfach mal drauflos gehäkelt und aufgemacht und gehäkelt und aufgemacht und ...
bis ich nach langem probieren und heften schliesslich zufrieden war mit dem häkelteil.
diesen habe ich mit normalem nähfaden auf das stricktop genäht.

mit dem ergebnis bin ich eigentlich recht zufrieden. und das garn fühlt sich wirklich sehr angenehm an.

Wednesday, October 31, 2012

asymmetric stripes / asymmetrische streifen

an experiment made in july, but i just found the time to take some photos.

... to make reference to the asymmetric body shape i tried to sew an asymmetric blouse.
the chosen fabric was an old curtain and just meant as a (perhaps wearable) muslin.
i moved the button border in the front to the "breastless" side and gatherd the other side to have enough room for the remaining one. i made a seam in the back to follow my swayback.
the hemline was a try to boost the asymmetry.
the sleeves were planed to be longer, so i sewed an elbow dart, but later i shortened them to three-quarter length.

it was a nice try, and perhaps it would look better in another fabric - but to be honest, i'm not convinced about the idea - the slanting hemline in the back doesn't make anything for wide hips.



asymmetric stipes






































ein  experiment zwar schon im juli genäht, ich habe aber erst jetzt die zeit zum photografieren gefunden.

 … die asymmetrie des körpers aufnehmend, habe ich mich an einer asymetrischen bluse versucht. der verwendete stoff war in seinem früheren leben eine gardine und das ganze war gedacht als ein (vielleicht tragbares) probeteil.
die vordere knopfleiste habe ich auf die brustlose seite verschoben und auf der anderen seite kleine fältchen im brustbereich gelegt, damit dort genug raum entsteht für die verbliebene brust.
in der hinteren mitte habe ich eine naht eingefügt, um meinem hohlkreuz rechnung zu tragen.
mit dem schrägen saumverlauf habe ich versucht die asymmetrie noch zusätzlich zu betonen.
die ärmel waren länger geplant und so habe ich am ellbogen einen kleinen abnäher gemacht, nach der ersten anprobe habe ich die ärmel dann doch auf dreiviertel länge gekürzt.

es war ein netter versuch und würde in einem anderen stoff vielleicht auch besser aussehen - aber um ehrlich zu sein, bin ich nicht so ganz überzeugt von der idee - die schräge saumlinie ist von hinten gesehen auch nicht das ideale für eine breite hüfte.

Sunday, August 5, 2012

bras news / bh-neuigkeiten

... for a quick first help i made up my own post-mastectomy-surgery-bras.

bras black front

















i selected a bandeau shape. a center front seam gave me the possibility to add a bit of shape to the right side by a horizontal dart.
i used a transparent elastic instead of an edging elastic in the bottom and finished the top with an elastic lace.

to accentuate the asymmetry i made just one strap in the same material as the bh body. to have the possibility to fit the strap-length, i added a piece of an old bought bras with all its functional parts.
this wasn't the best decision - because on the gouge left by the mastectomy the bras always slips down at this area and i have to give it a tug from time to time.

bras black back

















the closure taps i had to made of my own, because i didn't found them to buy in such a wide version. it has cost me quit a bit of time - but thanks to an instruction with lots of pictures in a german sewing forum made by the member "deo" (bras closure taps / to look at the photos you have to be logged in ) i'm quite happy with the result.

conclusion: a quick way to get a minimal support.


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 … um schnell mal wenigstens ein bisschen "halt" zu schaffen, habe ich mir meinen "erst-versorger-bh" zusammengeschustert.

dabei habe ich eine bandeau-form gewählt. vorne in der mitte habe ich eine vertikale naht gemacht, um auf der seite der verbliebenen brust einen horizontalabnäher zu machen. damit habe ich es geschafft, wenigstens ein bisschen form reinzukriegen.
unten habe ich einen transparenten wäschegummi an stelle eines unterbrustgummis eingenäht und am oberen bh-rand als abschluss eine elastische spitze angenäht.

um die asymmetrie zu betonen, habe ich nur rechts einen träger aus demselben grundmaterial wie den bh genäht und diesen hinten mit einem stück trägergummi inkl. plastikteilen aus einem alten kauf-bh ergänzt um die länge einstellen zu können.
durch die delle im bereich der entfernten brust hat sich dies jedoch nicht als ideal erwiesen, weil der obere rand des bhs so immer wieder in den dellenbereich runterrutscht und ich dauernd am zuppeln bin.

den verschluss im rücken musste ich selber nähen, da ich in dieser breite absolut nichts gefunden habe (wobei ich hier vor ort sowieso rein gar keinen bh-zubehör zu kaufen kriege!).
es hat zwar rund 6 stunden gedauert, bis ich die beiden teile fertig genäht hatte, aber ich bin ganz zufrieden damit.
das ganze habe ich aber nur dank einer sehr ausführlichen, bebilderten anleitung im netz (bh-verschluss selbstgenäht / bilder sind nur sichtbar wenn angemeldet) des mitgliedes "deo" bei den hobbyschneiderinnen (deutsches nähforum) so gut hingekriegt.

fazit: bei nicht allzu grossen anforderungen wenigstens ein bisschen halt.


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for a second try i took apart a fairly fitting bras.

bras cassis front






bras cassis back



























i used the right cup with half of the front centerpiece to the side seam and unstiched all the edging elastics and the underwire casing.
the rest of the bras i complemented with a more or less suitable fabric.
i added a continuous new edging elastic at the bottom and turned over the other edges with a transparent elastic. and of course restiched the underwire casing.
the left bras strap i completed with a piece of the old bras strap with all its functional parts.
to give it a less cobbled together look i added the lace from the other cup to the front center.

i know the topic underwire and breastcancer is an controversial one.
my tumor was in the upper inner quadrant out of the reach of any underwire.
in my opinion a really good fitting underwire, not pressing into the breast tissue, should be no problem.

conclusion: a very good support and a nice shape for the remaining breast.

i'm not sure about the next step in bras-sewing, but i will keep you current ...


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beim meinem zweiten versuch habe ich bei einem einigermassen passenden bügel-bh das rechte körbchen inklusive halber vorderer mitte bis hin zur seitennaht fein säuberlich herausgetrennt, bügelband und sämtliche abschlussgummis sauber entfernt und den restlichen bh mit einem halbwegs passenden stoff ergänzt.
anschliessend habe ich einen neuen, durchgehenden unterbrustgummi angenäht und die restlichen ränder wieder mit einem transparenten wäschegummi verstürzt. auch das bügelband habe ich wieder draufgefummelt und befüllt.
beim linken träger aus bh-material habe ich hinten wieder ein stück des trägergummis mit den kleinteilen eingesetzt, um die länge anpassen zu können.
um das ganze weniger "angesetzt" erscheinen zu lassen, habe ich die spitze des andern bh-körbchens als übergreifende ergänzung vorne in der mitte aufgenäht.

ich weiss, dass das thema bügel-bh und brustkrebs sehr umstritten ist.
mein tumor war jedoch im mittleren, oberen quadranten - also nirgends im bügelbereich.
und meine überzeugung ist, dass ein wirklich gut sitzender bügel, der auch zur brustform passt und nirgends ins gewebe piekst auch kein problem ist.

fazit: sehr guter halt und schöne form der verbliebenen brust.

ich weiss noch nicht, wie's mit dem thema weitergeht, aber ich halte euch auf dem laufenden ...