Sunday, July 28, 2013

fibrosing lymph vessels / fibrosierende lymphbahnen

... very soon after the first mastectomy with additional removal of 13 lymph nodes, a cord became more and more visible in the armpit when i made my exercises for improving the mobility of my left arm.
the physiotherapist with a qualification in manual lymphatic drainage looked at it and said this would be a nerve or a tendon that is sticked to the operated area and as i will go on with my exercises, the cord will disapear.

but when physiotherapy / lymphatic drainage was finished, the cord became more and more visible and palpable and extended to the elbow area. and there it also began to hurt when i stretched my arm. i'm curious and didn't want to accept the situation, so goggle became my friend once again.

i didn't even had a word for the phenomenon, but after several hours of research i came to an article in a magazine for physiotherapists written by ms. elisabeth josenhans (pdf file in german, i don't know if there exists a translation).
with this text i went to a friend of mine - she is a physiotherapist and an osteopath, but doesn't manual lymphatic drainage - and she began to treat this cord. and it was resoundingly successful!
already at the first treatment, there was a huge improvement and as written in the article it was really noticeable for the therapist and for me that something has ripped, but it wasn't hurting at all. and from that moment the arm was pain-free and much more mobile.

in course of time some other smaller cords were appearing at the arm to the wrist, but also in the hole left chest area below and above the scar, one was crossing the collarbone up to the neck - but we removed them all.

i don't know, if the radiotherapy i had, was bringing forward the fibrotization of lymph vessels. none of the other breast cancer ladies i was talking to had something similar, but in the discussion boards all around you can read more about the problem.
since mars 2013, about 16 months after surgery there where no new problems and i hope this will last ...

(an english term i found on this topic was "axillary web syndrome")


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... schon recht bald nach der ersten mastektomie mit zusätzlicher entfernung von 13 lymphknoten wurde bei mir ein strang in der achselhöhle sichtbar, wenn ich versucht habe die übungen zum verbessern der armbeweglichkeit durchzuführen.
die physiotherapeutin mit zusätzlicher lyphdrainageausbildung hat dazu gesagt, dass es entweder ein nerv oder eine sehne sei, die mit dem operierten gewebe verklebt sei und dass sich das durch kontinuierliches üben schon von alleine geben würde.

dieser strang hat sich aber auch nach beendeter therapie immer stärker ausgebildet und wurde beim strecken schliesslich sicht- und tastbar bis in den ellbogenbereich. das "ansatzgebiet" im bereich ellbogen begann schliesslich auch zu schmerzen, wenn ich in die streckung ging.
da wollte ich diese erklärung so nicht mehr einfach hinnehmen und machte mich mit google auf die suche.

ich wusste zuerst nicht mal mit welchem begriff ich überhaupt suchen sollte. nach etlichen stunden stiess ich auf einen fachartikel in einer zeitschrift für physiotherapeuten von frau elisabeth josenhans (pdf datei).
mit diesem artikel bin ich dann zu einer guten freundin, die physiotherapeutin und osteopathin ist, aber keine zusatzausbildung in lymphdrainage hat. sie hat schliesslich begonnen, diesen strang zu bearbeiten.
und wir hatten wirklich durchschlagenden erfolg! schon bei der ersten sitzung hat sich durch ihre manipulationen eine gewaltige verbesserung ergeben. und es war wirklich wie im artikel beschrieben - es gab so was wie einen "riss", den die therapeutin und ich ganz deutlich gespürt haben, der aber in keinster weise schmerzhaft war. und ab sofort war auch die beweglichkeit des arms um welten besser und die schmerzen im ellbogenbereich weg.

es haben sich dann immer mal wieder kleinere "stränge" gebildet im armbereich bis vorne zum handgelenk, aber auch im bereich von der narbe bis über den unteren rippenbogen oder von der narbe über das schlüsselbein bis in den halsbereich. aber dank der hilfe meiner bekannten haben wir die alle wieder "weg" bekommen.

inwieweit die bildung dieser fibrosierten lymphbahnen auch durch die bestrahlung des linken brustkorbs begünstigt wurde, weiss ich nicht. ich hatte einige gespräche mit anderen brustkrebspatientinnen, habe aber nie jemanden getroffen, der dasselbe phänomen ebenfalls erlebt hat. trotzdem liest man aber im netz in den foren so einiges zu diesem problem.
seit märz 2013, also ungefähr 16 monate nach der operation, hatte ich nun keine probleme mehr in dieser hinsicht und hoffe, dass es so bleiben wird ...

(einen begriff, den ich in diesem zusammenhang immer wieder gelesen habe ist die bezeichnung "geigensaitensyndrom")

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